Ionisierende Strahlung kann verschiedene Arten von Strahlungsschäden verursachen, die sich in akuten und chronischen Effekten äußern. Zu den häufigsten Schäden gehören: 1. **Zellschäden**: Ionisierende Strahlung kann die DNA in Zellen schädigen, was zu Mutationen führen kann. Diese Mutationen können die Zellfunktion beeinträchtigen oder zu unkontrolliertem Zellwachstum führen. 2. **Akute Strahlenkrankheit**: Bei hohen Dosen ionisierender Strahlung kann es zu akuten Symptomen kommen, die als Strahlenkrankheit bekannt sind. Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall und in schweren Fällen Organversagen. 3. **Krebs**: Langfristige Exposition gegenüber ionisierender Strahlung erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten, insbesondere Leukämie und solide Tumoren. 4. **Gewebe- und Organveränderungen**: Strahlung kann zu Schäden an spezifischen Organen führen, wie z.B. Lungenfibrose bei Bestrahlung der Lunge oder Kataraktbildung in den Augen. 5. **Erbkrankheiten**: Mutationen, die durch ionisierende Strahlung verursacht werden, können auch an nachfolgende Generationen weitergegeben werden, was zu genetischen Erkrankungen führen kann. 6. **Immunsystemschäden**: Ionisierende Strahlung kann das Immunsystem schwächen, was die Anfälligkeit für Infektionen erhöht. Die Schwere der Schäden hängt von der Dosis, der Art der Strahlung und der Expositionsdauer ab.