Spiritualität in der Ergotherapie bezieht sich auf die Berücksichtigung der spirituellen Bedürfnisse und Werte von Klienten im Rahmen der therapeutischen Interventionen. Dies kann die Förderung des Wohlbefindens, die Unterstützung bei der Sinnfindung und die Stärkung der persönlichen Identität umfassen. Ergotherapeuten können spirituelle Aspekte in ihre Praxis integrieren, indem sie: 1. **Individuelle Werte und Überzeugungen**: Die persönlichen Glaubenssysteme und Werte der Klienten respektieren und in die Therapie einbeziehen. 2. **Ressourcenaktivierung**: Klienten dabei unterstützen, ihre eigenen spirituellen Ressourcen zu erkennen und zu nutzen, um ihre Lebensqualität zu verbessern. 3. **Holistic Approach**: Einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der Körper, Geist und Seele berücksichtigt. 4. **Rituale und Praktiken**: Klienten ermutigen, Rituale oder Praktiken zu integrieren, die für sie bedeutungsvoll sind, wie Meditation, Gebet oder Naturerfahrungen. 5. **Reflexion und Sinnfindung**: Raum für Reflexion bieten, um den Klienten zu helfen, ihren Lebenssinn und ihre Ziele zu klären. Die Integration von Spiritualität kann dazu beitragen, die Motivation und das Engagement der Klienten zu erhöhen und eine tiefere Verbindung zur Therapie herzustellen.