Eine einmalige spätere Einnahme von bioidentischem Progesteron (z. B. 6–8 Stunden später als gewohnt) führt in der Regel nicht direkt zu einer ungewollten Auslösung der Regel... [mehr]
Die Einnahme von bioidentischem Progesteron in der zweiten Zyklushälfte orientiert sich normalerweise am natürlichen Zyklusverlauf. Üblicherweise beginnt man mit der Einnahme nach dem Eisprung (meist um den 14.–16. Zyklustag) und setzt sie bis zum Einsetzen der Blutung oder bis zum 26.–28. Zyklustag fort. Wenn die Blutung früher als erwartet einsetzt, stellt sich die Frage, ob das Progesteron weiter eingenommen werden sollte. In der Regel wird empfohlen, die Einnahme von Progesteron mit Beginn der Blutung zu beenden, da der Körper dann in die nächste Zyklusphase übergeht. Die weitere Einnahme über den natürlichen Zyklus hinaus kann den Hormonhaushalt beeinflussen und den Zyklus durcheinanderbringen. **Wichtige Hinweise:** - Die genaue Dosierung und Einnahmedauer sollte immer mit einer gynäkologischen Fachperson abgestimmt werden. - Ein zu früher Blutungsbeginn kann verschiedene Ursachen haben (z.B. Progesteronmangel, Zyklusstörungen), die ärztlich abgeklärt werden sollten. - Eigenmächtige Änderungen der Einnahmedauer sind nicht ratsam. **Fazit:** Wenn die Blutung zu früh einsetzt, sollte die Einnahme von bioidentischem Progesteron in der Regel beendet werden. Eine individuelle Anpassung sollte immer in Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen.
Eine einmalige spätere Einnahme von bioidentischem Progesteron (z. B. 6–8 Stunden später als gewohnt) führt in der Regel nicht direkt zu einer ungewollten Auslösung der Regel... [mehr]