Wie können parenterale und enterale Übertragungswege geschützt werden?

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Um parenterale und enterale Übertragungswege vor Infektionen zu schützen, sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich: **Parenterale Übertragungswege** (z.B. Injektionen, Bluttransfusionen, Verletzungen mit kontaminierten Nadeln): - Verwendung von sterilen Einwegmaterialien (Spritzen, Kanülen) - Strikte Einhaltung der Händehygiene vor invasiven Eingriffen - Desinfektion der Haut vor Injektionen - Sichere Entsorgung von spitzen und scharfen Gegenständen in stichfesten Behältern - Tragen von Handschuhen bei Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten - Impfungen (z.B. gegen Hepatitis B für medizinisches Personal) - Vermeidung von gemeinsam genutzten Nadeln (z.B. bei Drogenkonsum) **Enterale Übertragungswege** (z.B. Aufnahme von Krankheitserregern über den Mund, meist durch kontaminierte Nahrung oder Wasser): - Gründliches Händewaschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang - Sorgfältige Lebensmittelhygiene (z.B. Waschen, Kochen, Kühlen) - Trinken von sauberem, möglichst abgekochtem oder gefiltertem Wasser - Vermeidung von rohen oder unzureichend gegarten tierischen Produkten - Saubere Lagerung und Zubereitung von Speisen - Regelmäßige Reinigung von Küchenutensilien und Oberflächen Diese Maßnahmen helfen, das Risiko einer Infektion über beide Übertragungswege deutlich zu reduzieren.

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