Was war die NOCOVID-Strategie?

Antwort

Die NOCOVID-Strategie war ein Ansatz zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, der darauf abzielte, die Zahl der Neuinfektionen auf null oder nahezu null zu senken und zu halten. Im Gegensatz zu Strategien, die lediglich eine Verlangsamung der Ausbreitung (Mitigation) oder das Verhindern einer Überlastung des Gesundheitssystems (Flatten the Curve) anstrebten, setzte NOCOVID auf eine konsequente Eindämmung (Suppression) des Virus. Kernpunkte der NOCOVID-Strategie waren: - **Regionale grüne Zonen:** Gebiete mit sehr niedrigen oder keinen Infektionen sollten geschaffen und durch gezielte Maßnahmen geschützt werden. - **Strikte Kontaktbeschränkungen:** In Regionen mit Infektionsgeschehen sollten strenge Maßnahmen wie Lockdowns, Testungen und Quarantäne umgesetzt werden, um die Ausbreitung zu stoppen. - **Schnelle und umfassende Testungen:** Um Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. - **Nachverfolgung und Isolation:** Infizierte und deren Kontakte sollten schnell identifiziert und isoliert werden. - **Schrittweise Lockerungen:** Erst wenn eine Region als „grüne Zone“ galt, sollten Lockerungen erfolgen. Die Strategie wurde unter anderem von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahr 2021 vorgeschlagen. Ziel war es, durch konsequente Maßnahmen das Virus regional auszurotten und so ein normales gesellschaftliches Leben ohne ständige Einschränkungen zu ermöglichen. Weitere Informationen findest du z.B. auf der offiziellen Seite der Initiative: https://nocovid-europe.eu/

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