Welche Neuropeptide werden bei Salicylatunverträglichkeit beeinflusst und welche Wirkung hat dies im Gehirn?

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Bei einer Salicylatunverträglichkeit können verschiedene Neuropeptide beeinflusst werden, insbesondere solche, die mit Entzündungsprozessen und Schmerzempfindung in Verbindung stehen. Dazu gehören Neuropeptid Y (NPY), Substanz P und Calcitonin Gene-Related Peptide (CGR). Im Gehirn können diese Neuropeptide eine Rolle bei der Modulation von Schmerz, Entzündung und emotionalen Reaktionen spielen. Eine erhöhte Aktivität von Substanz P und CGRP kann beispielsweise zu einer verstärkten Schmerzempfindung und einer erhöhten Sensibilisierung des Nervensystems führen. NPY hingegen hat oft eine hemmende Wirkung auf die Schmerzverarbeitung und kann auch angstlösende Effekte haben. Die genauen Mechanismen und Wirkungen können jedoch individuell variieren und sind Gegenstand laufender Forschung.

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