Ist es ein schlechtes Zeichen, wenn einem häufiger Begriffe oder Namen erst später einfallen?

Antwort

Dass dir Begriffe oder Namen manchmal erst später einfallen, ist in den meisten Fällen kein schlechtes Zeichen. Es handelt sich dabei um ein ganz normales Phänomen, das viele Menschen erleben, besonders wenn sie gestresst, müde oder abgelenkt sind. Das sogenannte „Tip-of-the-tongue“-Phänomen (auf Deutsch: „Es liegt mir auf der Zunge“) ist gut erforscht und tritt in jedem Alter auf. Mit zunehmendem Alter kann es etwas häufiger vorkommen, weil das Gehirn mehr Informationen speichern muss und die Abrufwege manchmal länger dauern. Auch Stress, Schlafmangel oder Multitasking können dazu führen, dass einem Wörter oder Namen nicht sofort einfallen. Erst wenn du merkst, dass solche Wortfindungsstörungen sehr häufig auftreten, dich im Alltag stark beeinträchtigen oder von anderen Gedächtnisproblemen begleitet werden (z.B. Orientierungslosigkeit, Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben), wäre es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Ursachen abzuklären. Insgesamt ist gelegentliches Vergessen von Namen oder Begriffen aber meist harmlos.

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