Die Mobilisation nach einer Oberschenkelhalsfraktur und einer Bauchoperation sollte individuell angepasst werden und erfolgt in der Regel in mehreren Phasen. Hier sind einige allgemeine Richtlinien: 1. **Frühmobilisation**: Bereits am ersten oder zweiten Tag nach der Operation kann mit der Mobilisation begonnen werden, sofern der Allgemeinzustand des Patienten dies zulässt. Dies kann das Sitzen auf der Bettkante oder das Stehen mit Unterstützung umfassen. 2. **Physiotherapie**: Eine gezielte physiotherapeutische Betreuung ist wichtig. Der Physiotherapeut wird Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit, Kraft und Koordination anleiten. 3. **Gehtraining**: Mit Hilfe von Gehhilfen (z.B. Rollator oder Unterarmgehstützen) kann schrittweise das Gehen geübt werden. Die Belastung des betroffenen Beins sollte gemäß den Anweisungen des Arztes erfolgen. 4. **Schmerzkontrolle**: Eine adäquate Schmerztherapie ist entscheidend, um die Mobilisation zu erleichtern. 5. **Individuelle Anpassung**: Die Mobilisation sollte an die spezifischen Umstände des Patienten, wie Alter, allgemeine Gesundheit und Fortschritt der Heilung, angepasst werden. Es ist wichtig, alle Schritte mit dem behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten abzusprechen, um Komplikationen zu vermeiden und die bestmögliche Genesung zu fördern.