Wenn Magenkrebs bereits in die Knochen metastasiert hat, handelt es sich um ein fortgeschrittenes (Stadium IV) und in der Regel nicht mehr heilbares Krankheitsstadium. Auch wenn der Primärtumor im Magen zurückgeht, bedeutet das Vorhandensein von Knochenmetastasen, dass Krebszellen sich im Körper ausgebreitet haben. Die Behandlung zielt dann meist darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten (palliative Therapie). Die Prognose hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter: - Allgemeinzustand und Alter der betroffenen Person - Ansprechen auf die Therapie (z. B. Chemotherapie, zielgerichtete Therapien, Immuntherapie) - Ausmaß und Lokalisation der Metastasen - Begleiterkrankungen Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Magenkrebs mit Knochenmetastasen ist leider begrenzt und wird meist in Monaten bis wenigen Jahren angegeben. Es gibt jedoch individuelle Unterschiede, und manche Patient:innen sprechen gut auf Therapien an, was die Prognose verbessern kann. Wichtig ist eine enge Betreuung durch ein erfahrenes onkologisches Team, das die bestmögliche Therapie und Unterstützung bieten kann. Für eine genaue Einschätzung der individuellen Situation sollte immer das behandelnde Ärzteteam konsultiert werden. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Deutschen Krebsgesellschaft](https://www.krebsgesellschaft.de/).