Die Erhöhung des Krebsrisikos durch eine einzelne CT-Aufnahme mit 4 mSv und durch tägliches Vapen lässt sich nicht direkt vergleichen, da es sich um unterschiedliche Risikofaktoren handelt: einmalige Strahlenexposition versus wiederholte Exposition gegenüber chemischen Substanzen. **CT-Aufnahme (4 mSv):** - 4 mSv entspricht etwa der natürlichen Strahlenbelastung von 1–2 Jahren. - Das zusätzliche Krebsrisiko durch eine einmalige Dosis von 4 mSv ist sehr gering. Schätzungen gehen davon aus, dass das Lebenszeit-Krebsrisiko durch 10 mSv um etwa 0,05 % steigt. Für 4 mSv wäre das Risiko entsprechend niedriger (ca. 0,02 %). - Quellen: [BfS – Strahlenbelastung durch CT](https://www.bfs.de/DE/themen/ion/medizin/diagnostik/computertomographie/computertomographie_node.html) **Tägliches Vapen:** - Die Langzeitfolgen des Vapens sind noch nicht abschließend erforscht, aber es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Lungen- und andere Krebserkrankungen, insbesondere bei regelmäßigem, langjährigem Konsum. - Das Krebsrisiko durch Vapen wird als niedriger eingeschätzt als das durch Tabakrauchen, ist aber vermutlich höher als das durch eine einmalige CT-Aufnahme. - Quellen: [DKFZ – E-Zigaretten und Krebsrisiko](https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/sonstVeroeffentlichungen/FactSheet-E-Zigaretten-und-Krebsrisiko.pdf) **Fazit:** Eine einmalige CT-Aufnahme mit 4 mSv erhöht das Krebsrisiko nur minimal. Tägliches Vapen über einen längeren Zeitraum dürfte das Krebsrisiko stärker erhöhen als eine einzelne CT-Aufnahme, auch wenn das absolute Risiko beim Vapen noch nicht genau quantifiziert werden kann. Das Risiko durch wiederholtes oder langjähriges Vapen ist jedoch deutlich relevanter als das durch eine einmalige medizinische Bildgebung.