In vielen Kulturen und historischen Epochen wurde Krankheit tatsächlich oft als Strafe für Sünden oder moralisches Fehlverhalten angesehen. Diese Sichtweise war besonders im Mittelalter verbreitet, als Krankheiten wie die Pest oder Lepra häufig mit göttlichem Z oder als Folge vonhaftem Verhalten in gebracht wurden. Menschenten, dass solche Krankheiten eine Form der Bestrafung für persönliche oder kollektive Sünden seien. Diese Auffassung wurde durch religiöse Lehren und gesellschaftliche Normen verstärkt, die Gesundheit und Krankheit stark mit moralischen Werten verknüpften. In der modernen Medizin wird Krankheit jedoch als biologisches oder umweltbedingtes Phänomen betrachtet, das nicht mit moralischen Bewertungen verknüpft werden sollte.