Beim Organspenden können verschiedene Komplikationen auftreten, sowohl für den Spender als auch für den Empfänger. Für den Spender, insbesondere bei Lebendspenden, können folgende Komplikationen auftreten: 1. **Chirurgische Risiken**: Dazu gehören Infektionen, Blutungen oder Reaktionen auf Anästhesie. 2. **Langzeitfolgen**: Mögliche Beeinträchtigungen der verbleibenden Organe oder gesundheitliche Probleme, die durch die Entnahme des Organs entstehen können. 3. **Psychische Belastung**: Emotionale und psychologische Herausforderungen, die mit der Spende verbunden sind. Für den Empfänger können folgende Komplikationen auftreten: 1. **Abstoßungsreaktionen**: Der Körper des Empfängers kann das transplantierte Organ als fremd erkennen und abstoßen. 2. **Infektionen**: Nach einer Transplantation ist das Immunsystem oft geschwächt, was das Risiko für Infektionen erhöht. 3. **Nebenwirkungen von Immunsuppressiva**: Um Abstoßungsreaktionen zu verhindern, müssen Empfänger Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken, was zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen kann. 4. **Langzeitkomplikationen**: Dazu gehören mögliche Schäden an anderen Organen oder die Entwicklung von Krebs aufgrund der immunsuppressiven Therapie. Es ist wichtig, dass sowohl Spender als auch Empfänger umfassend über die Risiken und Vorteile informiert werden, bevor sie eine Entscheidung treffen.