Welche Komorbiditäten treten bei rheumatoider Arthritis auf?

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Bei rheumatoider Arthritis (RA) treten häufig verschiedene Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) auf. Zu den wichtigsten zählen: 1. **Kardiovaskuläre Erkrankungen**: Menschen mit RA haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 2. **Osteoporose**: Durch die chronische Entzündung und die häufige Einnahme von Kortikosteroiden steigt das Risiko für Knochenschwund. 3. **Lungenerkrankungen**: RA kann zu interstitiellen Lungenerkrankungen, Lungenfibrose oder Pleuritis führen. 4. **Depression und Angststörungen**: Chronische Schmerzen und Einschränkungen im Alltag erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen. 5. **Infektionen**: Die Erkrankung selbst und immunsuppressive Therapien erhöhen die Anfälligkeit für Infektionen. 6. **Malignome**: Das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, insbesondere Lymphome, ist leicht erhöht. 7. **Diabetes mellitus**: Entzündungen und Medikamente wie Kortison können das Diabetesrisiko steigern. 8. **Gastrointestinale Erkrankungen**: Magen-Darm-Beschwerden, z.B. durch NSAR oder Kortikosteroide, sind häufiger. Eine regelmäßige Kontrolle und Behandlung dieser Komorbiditäten ist wichtig, um die Lebensqualität und Prognose von Menschen mit rheumatoider Arthritis zu verbessern.

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