Sturzprophylaxe ist besonders wichtig für bestimmte Personengruppen, um das Risiko von Stürzen und damit verbundenen Verletzungen zu minimieren. Hier sind einige Indikationen für eine Sturzprophylaxe: 1. **Ältere Menschen**: Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelkraft und das Gleichgewicht ab, was das Sturzrisiko erhöht. 2. **Personen mit chronischen Erkrankungen**: Erkrankungen wie Arthritis, Osteoporose, Parkinson oder Diabetes können das Gleichgewicht und die Mobilität beeinträchtigen. 3. **Menschen mit Seh- oder Hörproblemen**: Einschränkungen in der Wahrnehmung können das Risiko von Stürzen erhöhen. 4. **Medikamenteneinnahme**: Bestimmte Medikamente, insbesondere solche, die das zentrale Nervensystem beeinflussen, können Schwindel oder Benommenheit verursachen. 5. **Personen mit einer Vorgeschichte von Stürzen**: Wer bereits gestürzt ist, hat ein höheres Risiko, erneut zu stürzen. 6. **Menschen mit Gang- oder Gleichgewichtsstörungen**: Diese können durch neurologische oder muskuläre Probleme verursacht werden. 7. **Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen**: Demenz oder andere kognitive Störungen können das Sturzrisiko erhöhen. 8. **Schlechte Wohnverhältnisse**: Ungesicherte Teppiche, schlechte Beleuchtung oder fehlende Handläufe können das Risiko erhöhen. Eine umfassende Sturzprophylaxe kann Maßnahmen wie Kraft- und Gleichgewichtstraining, Anpassungen im Wohnumfeld und regelmäßige Überprüfungen der Medikation umfassen.