Wann darf ein Hund nach einer Magen-OP wieder voll belastet werden?

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Nach einer Magen-OP gibt es keinen festen „Stichtag“ für „voll belasten“, weil das stark von **OP-Art** (z. B. Fremdkörper-Entfernung, Magenschnitt/Gastrotomie, Magendrehung mit Gastropexie), **Naht/Heilungsverlauf**, **Alter/Kondition** und **Komplikationen** abhängt. Als grobe, in der Praxis häufig genutzte Orientierung: - **Tage 1–3:** nur sehr kurze Leinenrunden zum Lösen, sonst Ruhe. - **Woche 1–2:** weiterhin **Leinenpflicht**, keine Sprünge, kein Toben, keine Treppen/Auto-Sprünge; Belastung nur langsam steigern. - **Ab Tag 10–14:** oft **Fäden-/Klammernziehen** und erste Freigabe je nach Wund- und Allgemeinbefund; häufig darf dann moderat mehr gegangen werden, aber noch kein „Vollgas“. - **Woche 3–4:** bei unkompliziertem Verlauf oft Übergang zu längeren Spaziergängen; **kein Rennen am Fahrrad, kein Ballwerfen, kein wildes Spiel**. - **Ab Woche 4–6:** in vielen Fällen erst dann schrittweise zurück zu **voller Belastung** (Sport, Freilauf mit Toben) – **nur wenn** die Tierarztpraxis das nach Kontrolle ausdrücklich freigibt. Wichtig: **„Voll belasten“ zu früh** erhöht das Risiko für **Nahtprobleme, Blutungen, Narbenbruch (Hernie)** und Rückfälle. Bei Warnzeichen wie **Erbrechen, Bauchschmerz, Fieber, Appetitverlust, aufgeblähter Bauch, Wundrötung/Schwellung/Nässen** gilt: Belastung sofort stoppen und tierärztlich abklären.

Kategorie: Gesundheit Tags: Hund MagenOP Belastung