Welche homöopathischen Mittel helfen bei Kratzen im oberen Rachenbereich?

Antwort

Bei Kratzen im oberen Rachenbereich werden in der Homöopathie häufig folgende Mittel eingesetzt, abhängig von den genauen Symptomen und Begleitumständen: 1. **Belladonna**: Bei plötzlichem, trockenem Kratzen, oft mit Rötung und Hitzegefühl im Hals. 2. **Phytolacca**: Wenn das Kratzen mit einem Gefühl von Wundheit und Schmerzen beim Schlucken verbunden ist. 3. **Hepar sulfuris**: Bei Kratzen, das sich bei kalter Luft verschlimmert und mit einem beginnenden Infekt einhergeht. 4. **Mercurius solubilis**: Bei Kratzen mit vermehrtem Speichelfluss und eventuell Mundgeruch. 5. **Aconitum**: Bei plötzlich auftretendem Kratzen nach Kälteeinwirkung oder Zugluft, oft zu Beginn einer Erkältung. 6. **Ferrum phosphoricum**: Bei leichtem, beginnendem Kratzen, besonders im Anfangsstadium einer Erkältung. Die Auswahl des passenden Mittels richtet sich nach den individuellen Symptomen. In der Homöopathie ist es üblich, die Mittel in niedrigen Potenzen wie D6 oder D12 einzunehmen. **Wichtiger Hinweis:** Homöopathische Mittel ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden, Fieber oder weiteren Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Weitere Informationen zur Homöopathie findest du beispielsweise bei [Carstens-Stiftung](https://www.carstens-stiftung.de/homoeopathie.html) oder [DHU](https://www.dhu.de/homoeopathie/).

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