Warum spürt man den Herzschlag bei Hausarbeit?

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Bei Hausarbeit steigt oft die körperliche Belastung unbemerkt: Du bewegst dich, hebst, trägst, gehst Treppen, arbeitest mit den Armen (z.B. Wischen, Staubsaugen) und spannst dabei viele Muskeln an. Dadurch brauchen die Muskeln mehr Sauerstoff, das Herz pumpt schneller und kräftiger, der Blutdruck steigt etwas – und der Herzschlag wird eher spürbar (als „Pochen“ in Brust, Hals oder Kopf). Typische Gründe, warum man ihn dabei besonders merkt: - **Arme über Herzhöhe / statische Anspannung** (z.B. Schrubben, Fensterputzen): erhöht den Kreislaufdruck, Puls wirkt „stärker“. - **Bücken, Aufstehen, Tragen**: schnelle Lagewechsel und Pressen/Anhalten der Luft (unbewusstes „Pressen“) machen den Puls auffälliger. - **Wärme, wenig Trinken, Kaffee/Nikotin, Stress**: verstärken Herzklopfen. - **Müdigkeit, Infekt, Eisenmangel/Blutarmut, Schilddrüsenüberfunktion**: Puls steigt schneller bei geringer Belastung. - **Extrasystolen** (harmlose „Stolperer“): fallen bei Bewegung manchen stärker auf. Abklären lassen solltest du es, wenn dabei **Brustschmerz/Druck**, **Atemnot**, **Schwindel/Ohnmacht**, **ungewöhnlich hoher Puls in Ruhe**, oder **plötzlich neu und deutlich** auftretendes Herzrasen vorkommt. In akuten Fällen (Brustschmerz, starke Luftnot, Ohnmacht) ist das ein Notfall.

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