Die Frage, ob COVID-19-Impfungen Herzprobleme verursachen können, wird wissenschaftlich intensiv untersucht. Es gibt nachgewiesene, aber sehr seltene Fälle von Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) und Herzbeutelentzündungen (Perikarditis) nach mRNA-Impfungen, insbesondere bei jungen Männern. Diese Nebenwirkungen treten jedoch äußerst selten auf und verlaufen in der Regel mild. Die meisten Betroffenen erholen sich vollständig. Die Vorteile der Impfung – insbesondere der Schutz vor schweren COVID-19-Verläufen, die selbst das Herz schädigen können – überwiegen laut aktuellen Studien deutlich die Risiken. Die Behauptung, „unentdeckte Mutationen bedrohen Millionen von Herzen“, ist wissenschaftlich nicht belegt. Es gibt keine Hinweise darauf, dass COVID-19-Impfstoffe Mutationen verursachen, die das Herz in großem Ausmaß bedrohen. Mutationen entstehen natürlicherweise im Erbgut von Viren, nicht durch Impfstoffe im menschlichen Körper. Impfstoffe werden weltweit streng überwacht und geprüft. Für verlässliche Informationen zu COVID-19-Impfstoffen und Nebenwirkungen empfehlen sich Quellen wie das [Paul-Ehrlich-Institut](https://www.pei.de/DE/home/de-node.html) oder die [Weltgesundheitsorganisation (WHO)](https://www.who.int/). Zusammengefasst: Herzprobleme nach COVID-19-Impfungen sind sehr selten und werden eng überwacht. Die Aussage über „unentdeckte Mutationen“ ist unbegründet.