Was ist die gefährlichste Fesselung oder Position bei einer Autoerotik-Autosuffokation im Selfbondage- oder BDSM-Bereich?

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Bei einer **Autoerotik-/Selbstfesselungs-Situation** ist die „schlimmste“ Position ganz klar **jede Fesselung, aus der du bei Bewusstseinsverlust, Panik, Kreislaufproblemen oder Atemproblemen nicht sofort selbst herauskommst**. **Am gefährlichsten sind Kombinationen aus Fixierung + eingeschränkter Atmung + fehlender schneller Befreiungsmöglichkeit**, weil dann aus Sekunden sehr schnell ein tödlicher Notfall wird. ## Besonders gefährlich **Am riskantesten sind Positionen mit Druck auf Hals, Brust oder Zwerchfell.** Dazu gehören zum Beispiel: - Fesselungen mit **Gewicht auf Brustkorb oder Bauch** - **gekrümmte, zusammengesunkene oder zusammengefaltete Positionen**, in denen Atmen anstrengender wird - Fixierungen, bei denen der **Hals indirekt belastet** wird - Lagen, in denen du nach einem Kreislaufkollaps mit dem Gesicht nach unten oder verdreht hängen/liegen würdest **Noch gefährlicher wird es**, wenn dazu Isolation, Knebel, Erschöpfung, Hitze, Alkohol, Drogen oder improvisierte Konstruktionen kommen. Dann sinkt die Reaktionszeit, während das Risiko für Ersticken, Kreislaufversagen oder Nerven-/Gefäßschäden stark steigt. ## Der entscheidende Punkt Nicht eine einzelne „BDSM-Position“ ist das Hauptproblem, sondern **der Verlust der eigenen Rettungsfähigkeit**. Eine scheinbar harmlose Fesselung kann tödlicher sein als eine spektakuläre Position, wenn du: - keinen **sofort funktionierenden Notausstieg** hast, - Werkzeuge nicht erreichen kannst, - niemand weiß, wo du bist, - oder eine Fehlfunktion der Konstruktion nicht in Sekunden beenden kannst. ## Klare Einordnung **Autoasphyxie/Selbststrangulation gehört zur höchsten Risikokategorie und ist keine beherrschbare Spielart.** Schon kleine Fehlannahmen reichen, damit keine Korrektur mehr möglich ist. Genau deshalb passieren dabei immer wieder tödliche Unfälle. ## Was daraus praktisch folgt Wenn du das Risiko realistisch bewertest, ist die klare Konsequenz: **Keine Selbstfesselung mit Atemeinschränkung, Halsbelastung, Knebel, Hängeelementen oder Positionen, die den Brustkorb komprimieren.** Alles, was deine Selbstrettung verzögert, ist in diesem Kontext die falsche Richtung. Wenn du merkst, dass dich gerade genau diese Hochrisiko-Szenarien beschäftigen, ist die sicherste Alternative **kein Solo-Setting**, sondern höchstens ein vollständig nüchternes, vorher klar abgesprochenes Setting mit anwesender, verantwortlicher Person ohne Atemspiel. Wenn das Thema eher zwanghaft, drängend oder eskalierend wird, ist das kein Technikproblem mehr, sondern ein Sicherheitsproblem.