Wie äußert sich ein Fibromyalgie-Schub?

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Ein Fibromyalgie-Schub (auch "Flare" genannt) bezeichnet eine Phase, in der die Symptome der Fibromyalgie deutlich stärker ausgeprägt sind als sonst. Die Ausprägung und Dauer eines Schubs können individuell sehr unterschiedlich sein. Typische Anzeichen und Symptome während eines Schubs sind: - **Verstärkte Schmerzen:** Die chronischen, meist muskel- und gelenkbezogenen Schmerzen nehmen deutlich zu und können sich auf neue Körperregionen ausbreiten. - **Starke Erschöpfung (Fatigue):** Ein ausgeprägtes Gefühl von Müdigkeit und Energielosigkeit, das auch durch Schlaf nicht besser wird. - **Schlafstörungen:** Probleme beim Ein- oder Durchschlafen, nicht erholsamer Schlaf. - **Kognitive Beeinträchtigungen ("Fibro-Fog"):** Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme, Verlangsamung des Denkens. - **Verstärkte Empfindlichkeit:** Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Berührungen, Geräuschen, Licht oder Gerüchen. - **Steifigkeit:** Besonders morgens oder nach längeren Ruhephasen. - **Kopfschmerzen oder Migräne:** Häufigere oder stärkere Kopfschmerzen. - **Verstärkte Reizdarmsymptome:** Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. - **Stimmungsschwankungen:** Gereiztheit, depressive Verstimmungen oder Angstgefühle. Ein Schub kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, z. B. Stress, Wetterwechsel, Infekte, körperliche Überlastung oder Schlafmangel. Die Dauer eines Schubs variiert von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Weitere Informationen findest du z. B. bei der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung: [https://www.fibromyalgie-fms.de/](https://www.fibromyalgie-fms.de/)