Dehydriert schwarzer Tee den Körper und ist er schlecht für die Nieren?

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Schwarzer Tee wirkt durch das Koffein leicht harntreibend, aber bei regelmäßigem Konsum führt er bei den meisten Menschen nicht zu einer „Dehydrierung“ – er zählt insgesamt zur Flüssigkeitszufuhr. Für die Nieren ist schwarzer Tee in üblichen Mengen meist nicht „schlecht“. Vorsicht ist eher in diesen Situationen sinnvoll: - **Nierensteine (v. a. Calciumoxalat-Steine) / Neigung dazu:** Schwarzer Tee enthält **Oxalat**; sehr große Mengen können das Risiko erhöhen. - **Chronische Nierenerkrankung / eingeschränkte Nierenfunktion:** Große Mengen Tee (und damit Koffein/Oxalat) sind ungünstig; die individuell passende Trink- und Ernährungsmenge sollte ärztlich abgestimmt werden. - **Sehr hoher Konsum** (mehrere Liter täglich): kann durch Koffein (Unruhe, Blutdruck) und Oxalat eher problematisch werden. Praktisch: **1–4 Tassen/Tag** sind für die meisten unkritisch; bei **Steinleiden oder Nierenerkrankung** besser nicht „viel“ schwarzen Tee trinken und eher auf Wasser/oxalatarme Getränke ausweichen. Bei Flankenschmerz, Blut im Urin oder wiederkehrenden Steinen sollte das medizinisch abgeklärt werden.

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