Bei gelegentlicher Verstopfung gelten sowohl **Natriumpicosulfat** als auch **Lactulose** als wirksame Abführmittel, unterscheiden sich aber in Wirkmechanismus, Wirkeintritt, Verträglichkeit... [mehr]
Eine Darmverkürzung (Resektion) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein verengter oder erkrankter Abschnitt des Darms entfernt wird. Sie wird meist dann erwogen, wenn andere Behandlungen (z. B. Medikamente, Ernährungsumstellung, endoskopische Erweiterungen) nicht ausreichend helfen oder Komplikationen wie wiederkehrende Verstopfungen, Schmerzen oder sogar ein Darmverschluss auftreten. **Sinnhaftigkeit:** Eine Darmverkürzung ist dann sinnvoll, wenn die Engstelle (Stenose) zu erheblichen Beschwerden führt, wie z. B. chronische Schmerzen, wiederholte Verstopfungen oder drohendem Darmverschluss. Häufige Ursachen für solche Engstellen sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), Divertikulitis, Tumore oder Narben nach Operationen. **Risiken:** Wie bei jeder Operation gibt es Risiken, darunter: - Infektionen - Nachblutungen - Undichtigkeiten an den Nahtstellen (Anastomoseninsuffizienz) - Verwachsungen, die später erneut zu Beschwerden führen können - Kurzdarmsyndrom (bei sehr ausgedehnter Entfernung) - Allgemeine Operationsrisiken (Narkose, Thrombose, etc.) Das individuelle Risiko hängt von Faktoren wie Alter, Allgemeinzustand, Grunderkrankung und Ausdehnung der Operation ab. **Hilfreich für Schmerzen und Verstopfung:** Wenn die Beschwerden eindeutig durch die Engstelle verursacht werden, kann eine Resektion sehr effektiv sein. Nach Entfernung des betroffenen Darmabschnitts bessern sich Schmerzen und Verstopfung in vielen Fällen deutlich oder verschwinden ganz. Allerdings können bei bestimmten Grunderkrankungen (z. B. Morbus Crohn) neue Engstellen an anderen Stellen entstehen. **Fazit:** Eine Darmverkürzung ist bei therapieresistenten Engstellen oft sinnvoll und kann die Lebensqualität deutlich verbessern. Sie ist jedoch ein größerer Eingriff mit entsprechenden Risiken. Die Entscheidung sollte immer individuell und nach ausführlicher Beratung mit einem erfahrenen Gastroenterologen und Chirurgen getroffen werden. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)](https://www.dgvs.de/).
Bei gelegentlicher Verstopfung gelten sowohl **Natriumpicosulfat** als auch **Lactulose** als wirksame Abführmittel, unterscheiden sich aber in Wirkmechanismus, Wirkeintritt, Verträglichkeit... [mehr]