Bewusstseinserweiternde Drogen, auch als Psychedelika bekannt, wie LSD, Psilocybin (in Magic Mushrooms) und DMT, können verschiedene Auswirkungen auf die Intelligenz haben, die stark von der Art der Droge, der Dosierung, der Häufigkeit des Gebrauchs und den individuellen Unterschieden der Nutzer abhängen. 1. **Kurzfristige Effekte**: Während eines Trips können Nutzer veränderte Wahrnehmungen, intensivere Sinneseindrücke und ein Gefühl der erweiterten Kreativität erleben. Diese Effekte können zu neuen Einsichten oder kreativen Ideen führen, die als kurzfristige Steigerung der kognitiven Flexibilität interpretiert werden könnten. 2. **Langfristige Effekte**: Langfristige Auswirkungen auf die Intelligenz sind weniger klar und können variieren. Einige Studien deuten darauf hin, dass gelegentlicher Gebrauch von Psychedelika keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die kognitive Funktion hat und in einigen Fällen sogar positive Effekte auf das Wohlbefinden und die Kreativität haben kann. Andere Studien warnen jedoch vor möglichen negativen Auswirkungen bei häufigem oder missbräuchlichem Gebrauch, wie z.B. Beeinträchtigungen des Gedächtnisses oder der Aufmerksamkeit. 3. **Psychische Gesundheit**: Der Gebrauch von Psychedelika kann auch psychische Risiken bergen, insbesondere bei Personen mit einer Vorgeschichte von psychischen Erkrankungen. In solchen Fällen kann der Gebrauch dieser Substanzen zu einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit führen, was indirekt die kognitive Funktion beeinträchtigen kann. Es ist wichtig zu betonen, dass die Forschung zu diesem Thema noch im Gange ist und viele der langfristigen Auswirkungen von Psychedelika auf die Intelligenz und die kognitive Funktion noch nicht vollständig verstanden sind.