Erhöht Autismus das Risiko einer psychischen Krise bei alleiniger Ibogain-Einnahme?

Antwort

Ja, Autismus kann das Risiko einer psychischen Krise bei der Einnahme von Ibogain, insbesondere ohne professionelle Begleitung, erhöhen. Menschen im Autismus-Spektrum haben oft eine erhöhte Sensibilität gegenüber Reizen, Schwierigkeiten bei der Verarbeitung intensiver emotionaler Erfahrungen und können in Stresssituationen schneller überfordert sein. Ibogain ist ein stark psychoaktives Halluzinogen, das intensive psychische und emotionale Prozesse auslösen kann, darunter Angst, Verwirrung oder sogar psychotische Episoden. Ohne erfahrene Begleitung besteht ein erhöhtes Risiko, dass schwierige oder überwältigende Erfahrungen nicht angemessen verarbeitet werden können. Das kann zu einer akuten psychischen Krise führen, insbesondere bei Menschen mit einer erhöhten Vulnerabilität wie Autist:innen. Fachleute raten generell davon ab, Ibogain ohne medizinische und psychologische Betreuung einzunehmen, da es neben psychischen auch körperliche Risiken birgt (z.B. Herzrhythmusstörungen). Für Menschen im Autismus-Spektrum ist die professionelle Begleitung besonders wichtig, um Risiken zu minimieren und im Notfall Unterstützung zu erhalten. Weitere Informationen zu Ibogain findest du z.B. bei [Drugcom](https://www.drugcom.de/lexikon/ibogain/) oder [Mind Foundation](https://mind-foundation.org/de/iboga-und-ibogain/).

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