In der Palliativpflege wird der Einsatz von Antibiotika sorgfältig abgewogen. In der Finalphase, also den letzten Tagen oder Wochen des Lebens, liegt der Fokus auf der Linderung von Symptomen und der Verbesserung der Lebensqualität. Antibiotika können in bestimmten Situationen eingesetzt werden, um Symptome wie Schmerzen oder Atemnot, die durch Infektionen verursacht werden, zu lindern. Allerdings wird oft darauf verzichtet, wenn der Nutzen für die Lebensqualität des Patienten gering ist oder die Belastung durch Nebenwirkungen zu hoch ist. Die Entscheidung wird individuell getroffen und sollte in Absprache mit dem behandelnden Palliativteam und den Angehörigen erfolgen.