Inklusion bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von individuellen Unterschieden wie Behinderung, Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status – gleichberechtigt und selbstv...
Abweichungsvorstellungen beziehen sich auf die Wahrnehm und Bewertung von Verhaltensweisen, die von gesellschaftlichen Normen abweichen. Diese Vorstellungen sind stark kulturell geprägt und können sich im Laufe der Zeit ändern. Inklusions- und Exklusionsprozesse sind eng mit diesen Abweichungsvorstellungen verbunden. Inklusionsprozesse beziehen sich auf die Integration von Individuen oder Gruppen, die als abweichend wahrgenommen werden, in die Gesellschaft. Dies kann durch Akzeptanz, Unterstützung und die Schaffung von Möglichkeiten geschehen, die es diesen Individuen ermöglichen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Exklusionsprozesse hingegen führen dazu, dass abweichende Individuen oder Gruppen aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Dies kann durch Stigmatisierung, Diskriminierung oder soziale Isolation geschehen. Solche Prozesse können schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen haben, einschließlich psychischer und physischer Gesundheit. Die Balance zwischen Inklusion und Exklusion ist ein zentrales Thema in der Sozialwissenschaft und der Sozialpolitik, da sie die Art und Weise beeinflusst, wie Gesellschaften mit Vielfalt und Abweichung umgehen.
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von individuellen Unterschieden wie Behinderung, Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status – gleichberechtigt und selbstv...