Die Zechenschließungen im südlichen Wales (South Wales) fanden überwiegend in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts statt. Der Niedergang begann nach dem Zweiten Weltkrieg, beschleunigte sich aber besonders in den 1980 Jahren. Ein markantes Datum ist das Jahr 1985, als der große Bergarbeiterstreik in Großbritannien endete. In den folgenden Jahren wurden viele Zechen geschlossen. Die letzte Tiefbauzeche in Südwales, Tower Colliery, wurde 2008 geschlossen. Damit endete der traditionelle Kohlebergbau in dieser Region, die einst eines der wichtigsten Steinkohlereviere der Welt war.