Die Strategie der "verbrannten Erde" (auch "Scorched Earth Policy" genannt) bezeichnet das systematische Zerstören von Infrastruktur, Ressourcen und Versorgungsgütern, um...
Der Widerstand der christlichen Kirchen im Zweiten Weltkrieg war vielschichtig und variierte je nach Region und Konfession. In Deutschland beispielsweise gab es sowohl Unterstützung als auch Widerstand gegen das NS-Regime. 1. **Evangelische Kirche**: Innerhalb der evangelischen Kirche gab es verschiedene Strömungen. Die Bekennende Kirche, eine Gruppe von Pastoren und Laien, stellte sich gegen die nationalsozialistische Ideologie und die Gleichschaltung der Kirchen. Sie betonten die Unabhängigkeit der Kirche von staatlichen Einflüssen und setzten sich für die Wahrung des Glaubens ein. 2. **Katholische Kirche**: Die katholische Kirche hatte eine ambivalente Haltung. Während einige Bischöfe und Priester den Widerstand unterstützten, gab es auch eine Phase der Zusammenarbeit mit dem Regime, insbesondere nach dem Reichskonkordat von 1933. Dennoch gab es mutige Einzelpersonen, wie den Jesuitenpater Alfred Delp, die sich gegen die Nazis stellten. 3. **Widerstand von Einzelpersonen**: Viele Christen, darunter auch prominente Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer, setzten sich aktiv gegen das Regime ein. Bonhoeffer war ein theologischer Widerstandskämpfer, der sich für die Menschenrechte und gegen die Verfolgung der Juden einsetzte. 4. **Internationale Perspektive**: In anderen Ländern, wie in Polen oder Frankreich, spielten die Kirchen ebenfalls eine Rolle im Widerstand gegen die Besatzung und die Verfolgung von Juden. Insgesamt war der Widerstand der christlichen Kirchen im Zweiten Weltkrieg komplex und oft von internen Konflikten geprägt. Einige Kirchenvertreter handelten mutig, während andere sich dem Druck des Regimes beugten.
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