Chlodwig I (regierte ca. 481–511) und Karl der Große (regierte 768–814) waren beide fränkische Herrscher, lebten aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Ihre Umgangssprache unt...
Karl der Große, auch bekannt als Karl I. oder Charlemagne, war ein bedeutender Herrscher des Mittelalters, der von 742 bis 814 lebte. Er war König der Franken und später auch Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Karl der Große spielte eine entscheidende Rolle bei der Vereinigung großer Teile Westeuropas und gilt als einer der Väter Europas. Er wurde 768 König der Franken und erweiterte sein Reich durch zahlreiche Kriege, insbesondere gegen die Sachsen und die Langobarden. Im Jahr 800 wurde er von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt, was als symbolischer Akt der Wiederbelebung des Weströmischen Reiches angesehen wird. Karl der Große förderte die Bildung, die Kultur und die Christianisierung seiner Untertanen, was zur sogenannten Karolingischen Renaissance führte. Sein Reich wurde nach seinem Tod unter seinen Enkeln aufgeteilt, was zu einer Fragmentierung Europas führte.
Chlodwig I (regierte ca. 481–511) und Karl der Große (regierte 768–814) waren beide fränkische Herrscher, lebten aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Ihre Umgangssprache unt...
Die These, dass Karl der Große (Charlemagne) gar nicht existiert habe, ist eine sogenannte „Phantomzeit-Hypothese“. Diese wurde vor allem vom deutschen Publizisten Heribert Illig in...