Die Prätorianergarde war eine Eliteeinheit der römischen Armee, die ursprünglich als Leibwache für die römischen Kaiser diente. Sie wurde im Jahr 27 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründet und spielte eine bedeutende Rolle in der römischen Politik und Militärgeschichte. Die Prätorianergarde bestand aus speziell ausgewählten Soldaten, die für ihre Loyalität und Kampffähigkeiten bekannt waren. Im Laufe der Zeit erlangte die Prätorianergarde erheblichen politischen Einfluss und war oft in die Machtkämpfe und Intrigen des römischen Reiches verwickelt. Sie konnte sogar Kaiser stürzen und neue Kaiser einsetzen. Aufgrund ihres wachsenden Einflusses und der Bedrohung, die sie für die Stabilität des Reiches darstellte, wurde die Prätorianergarde schließlich im Jahr 312 n. Chr. von Kaiser Konstantin dem Großen aufgelöst.