Die Menschen in Deutschland waren von den Beschlüssen des Wiener Kongresses enttäuscht, weil sie sich von den Verhandlungen und Entscheidungen eine nationale Einheit und politische Freiheit erhofft hatten. Stattdessen wurden die bestehenden Fürstentümer und Monarch weitgehend beibe, was die national Bestrebungen der Deutschen nicht erfüllte. Zudem führte die Rückkehr zu einem konservativen System, das die alten Machtstrukturen stärkte, zu Frustration. Viele Menschen wünschten sich Reformen, die mehr Mitbestimmung und Bürgerrechte ermöglichten, doch der Kongress setzte auf Stabilität und die Wiederherstellung der alten Ordnung. Diese Enttäuschung trug zur Entstehung nationalistischer Bewegungen im 19. Jahrhundert bei.