Clark argumentiert, dass die von Mombauer vorgebrachten Argumente zur Hauptschuld Deutschlands und Österreich-Ungarns am Ersten Weltkrieg nicht ausreichen, weil sie die komplexen politischen und sozialen Dynamiken der Zeit nicht vollständig berücksichtigen. Er betont, dass der Krieg das Ergebnis eines Zusammenspiels vieler Faktoren war, einschließlich der aggressiven Außenpolitik anderer Nationen, der militärischen Planungen und der allgemeinen geopolitischen Spannungen in Europa. Clark sieht die Schuld nicht nur bei den beiden genannten Ländern, sondern in einem breiteren Kontext, der auch die Verantwortung anderer Staaten und die strukturellen Probleme des internationalen Systems umfasst. Dies führt zu einer differenzierteren Sichtweise, die die Vielschichtigkeit der Ursachen des Krieges besser widerspiegelt.