Pater Bernhard Vosicky spricht in dem Video vom 03.11.2020 über die symbolische und tatsächliche Umdeutung religiöser und gesellschaftlicher Werte während der Französischen Re... [mehr]
Der transatlantische Sklavenhandel war ein komplexes Phänomen, an dem verschiedene europäische Nationen und deren Kolonien beteiligt waren. Protestanten spielten in diesem Kontext eine ambivalente Rolle. Einerseits waren viele protestantische Nationen, wie England und die Niederlande, aktiv am Sklavenhandel beteiligt. Sie profitierten wirtschaftlich von der Ausbeutung von Sklaven in den Kolonien, insbesondere in der Zucker- und Tabakproduktion. Andererseits gab es innerhalb der protestantischen Gemeinschaften auch starke abolitionistische Bewegungen. Im 18. und 19. Jahrhundert setzten sich viele protestantische Gruppen, insbesondere Quäker und Methodisten, gegen den Sklavenhandel und die Sklaverei ein. Sie argumentierten aus einer moralischen und religiösen Perspektive, dass die Sklaverei unvereinbar mit den christlichen Werten sei. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Protestanten sowohl als Akteure im Sklavenhandel als auch als Gegner der Sklaverei auftraten, was die Komplexität der religiösen und moralischen Überzeugungen in dieser Zeit widerspiegelt.
Pater Bernhard Vosicky spricht in dem Video vom 03.11.2020 über die symbolische und tatsächliche Umdeutung religiöser und gesellschaftlicher Werte während der Französischen Re... [mehr]
Kulte und Religionen entstanden in der Menschheitsgeschichte aus mehreren Gründen, wobei einer der wichtigsten tatsächlich das Bedürfnis war, Antworten auf grundlegende Fragen zu finden... [mehr]