Das Kreuz auf der Spitze des Stephansdoms in Wien, auch „Steffl“ genannt, ist tatsächlich leicht verbogen. Der Grund dafür liegt in der Geschichte des Doms: Am Ende des Zweiten Weltkriegs, im April 1945, wurde der Stephansdom durch einen Brand schwer beschädigt. Das Dach stürzte ein, und auch die Turmspitze samt Kreuz wurde in Mitleidenschaft gezogen. Als das Kreuz nach dem Krieg wieder aufgesetzt wurde, war es bereits leicht verbogen. Es wurde bewusst in diesem Zustand belassen, um an die Zerstörung und die schwierigen Zeiten zu erinnern, die der Dom und die Stadt Wien überstanden haben. Das verbogene Kreuz ist somit ein Mahnmal für die Zerstörung im Krieg und zugleich ein Symbol für den Wiederaufbau und die Hoffnung. Weitere Informationen findest du zum Beispiel auf der offiziellen Seite des Stephansdoms: [https://www.stephansdom.at/](https://www.stephansdom.at/)