Während der Jungsteinzeit (ca. 5500–2200 v. Chr.) lag der Meeresspiegel der Nordsee etwa 2 bis 5 Meter unter dem heutigen Niveau. Die genaue Höhe schwankte regional und zeitlich, da de... [mehr]
In der Jungsteinzeit (Neolithikum), die etwa von 10.000 bis 2.000 v. Chr. dauerte (je nach Region), herrschte in Mitteleuropa und weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre ein vergleichsweise mildes und feuchtes Klima. Diese Epoche fällt in die sogenannte „Atlantische Warmzeit“ (ca. 8.000–5.000 v. Chr.), die Teil des Holozäns ist. Das Klima war wärmer als heute, mit Durchschnittstemperaturen, die etwa 1–2 Grad über den heutigen lagen. Die Winter waren milder, die Sommer warm, und es gab mehr Niederschläge. Diese günstigen klimatischen Bedingungen förderten das Wachstum dichter Wälder und ermöglichten die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, was wiederum die Sesshaftwerdung der Menschen begünstigte. Gegen Ende der Jungsteinzeit setzte eine leichte Abkühlung ein, die in die sogenannte „Subboreale Periode“ überging. Insgesamt war das Klima der Jungsteinzeit jedoch für die Entwicklung der frühen Landwirtschaft sehr förderlich.
Während der Jungsteinzeit (ca. 5500–2200 v. Chr.) lag der Meeresspiegel der Nordsee etwa 2 bis 5 Meter unter dem heutigen Niveau. Die genaue Höhe schwankte regional und zeitlich, da de... [mehr]