Nach seiner Abdankung im Jahr 1918 lebte Kaiser Wilhelm II. im Exil in den Niederlanden. Er ließ sich im Schloss Huis Doorn nieder, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1941 lebte. Obwohl er nicht mehr die Macht und den Einfluss hatte, die er als Kaiser genoss, lebte er dennoch in relativem Komfort. Das Schloss war gut ausgestattet, und er konnte sich weiterhin mit seinen Hobbys wie Gartenarbeit und Holzschnitzerei beschäftigen. Finanziell war er durch sein privates Vermögen abgesichert, sodass er ein angenehmes Leben führen konnte, auch wenn es nicht mehr das glanzvolle Leben eines Kaisers war.