Der Begriff „Heimatfront“ bezeichnet im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg die Gesamtheit der zivilen Bevölkerung und deren Aktivitäten im eigenen Land, die zur Unterstützung des Krieges beitrugen. Während die Soldaten an der Front kämpften, waren die Menschen in der Heimat mit Aufgaben wie der Produktion von Waffen und Gütern, der Versorgung der Truppen, der Organisation von Hilfsdiensten und der Aufrechterhaltung der Moral beschäftigt. Die Heimatfront war entscheidend für die Kriegsführung, da sie die notwendigen Ressourcen und Unterstützung für das Militär bereitstellte. Der Begriff betont, dass auch abseits der eigentlichen Kampfhandlungen ein „Kampf“ stattfand – nämlich um Versorgung, Durchhaltewillen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.