Aus der Sicht des Frankenkönigs Pipin gab es bei der Verbindung mit dem Papst in Rom einige Nachteile: 1. **Abhängigkeit vom Papsttum:** Durch die enge Verbindung mit dem Papst machte sich... [mehr]
Die Gregorianische Reform, benannt nach Papst Gregor VII., war eine bedeutende kirchliche Reformbewegung im 11. Jahrhundert. Ihre Hauptanliegen waren: 1. **Bekämpfung der Simonie**: Die Praxis des Kaufs und Verkaufs kirchlicher Ämter sollte abgeschafft werden. 2. **Durchsetzung des Zölibats**: Geistliche sollten ehelos leben, um ihre Unabhängigkeit und moralische Integrität zu gewährleisten. 3. **Stärkung der päpstlichen Autorität**: Der Papst sollte die oberste Autorität in kirchlichen Angelegenheiten sein, was auch die Unabhängigkeit der Kirche von weltlichen Herrschern betonte. 4. **Reform des Klerus**: Eine moralische und disziplinarische Erneuerung des Klerus wurde angestrebt, um die geistliche Qualität und das Ansehen der Kirche zu verbessern. 5. **Laieninvestitur**: Die Praxis, dass weltliche Herrscher Bischöfe und Äbte einsetzten, sollte beendet werden, um die geistliche Unabhängigkeit der Kirche zu sichern. Diese Reformen zielten darauf ab, die Integrität und Unabhängigkeit der Kirche zu stärken und ihre moralische und spirituelle Autorität wiederherzustellen.
Aus der Sicht des Frankenkönigs Pipin gab es bei der Verbindung mit dem Papst in Rom einige Nachteile: 1. **Abhängigkeit vom Papsttum:** Durch die enge Verbindung mit dem Papst machte sich... [mehr]
Martin Luther (1483–1546) war ein deutscher Theologe, Mönch und Reformator, der als zentrale Figur der Reformation gilt. Er kritisierte die katholische Kirche, insbesondere den Ablasshandel... [mehr]