Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Deutschland 1919 die Weimarer Verfassung verabschiedet, die die Grundlage der sogenannten Weimarer Republik bildete. Diese demokratische Verfassung hatte von Anfang... [mehr]
Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde ursprünglich als „provisorische Verfassung“ konzipiert, weil es in einer besonderen historischen und politischen Situation entstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt, und es gab keine Einigung über die Zukunft des gesamten Landes. Das Grundgesetz wurde 1949 von den westlichen Besatzungsmächten (USA, Großbritannien und Frankreich) genehmigt und trat nur in den westlichen Besatzungszonen in Kraft. Die provisorische Natur des Grundgesetzes spiegelte die Hoffnung wider, dass es eines Tages eine Wiedervereinigung Deutschlands geben würde. Es sollte eine vorläufige Regelung sein, bis eine gesamtdeutsche Verfassung durch eine verfassungsgebende Versammlung beschlossen werden könnte. Diese Hoffnung erfüllte sich 1990 mit der Wiedervereinigung Deutschlands, doch anstatt eine neue Verfassung zu schaffen, wurde das Grundgesetz durch den Einigungsvertrag auf das vereinte Deutschland ausgeweitet und blieb somit die Verfassung des wiedervereinigten Landes.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Deutschland 1919 die Weimarer Verfassung verabschiedet, die die Grundlage der sogenannten Weimarer Republik bildete. Diese demokratische Verfassung hatte von Anfang... [mehr]
Eduard von Simson spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der deutschen Verfassungen, insbesondere im 19. Jahrhundert. Er war ein herausragender Jurist und Politiker und wirkte maßgeblic... [mehr]
Die Verfassung des Deutschen Kaiserreichs wurde am 16. April 1871 erlassen und trat am 4. Mai 1871 in Kraft. Sie bildete die rechtliche Grundlage für das Deutsche Kaiserreich, das nach dem Sieg i... [mehr]