Der Ost-West-Konflikt, auch bekannt als Kalter Krieg, war eine geopolitische Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten (dem Westen) und der Sowjetunion sowie ihren Satellitenstaaten (dem Osten) nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Ende der 1980 Jahre. Hier sind einige zentrale Punkte: 1. **Ursprünge**: Der Konflikt entstand aus ideologischen Differenzen zwischen dem kapitalistischen Westen und dem kommunistischen Osten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Europa in Einflusszonen aufgeteilt, was zu Spannungen führte. 2. **Wichtige Ereignisse**: - **1947**: Die Truman-Doktrin wurde verkündet, um den Kommunismus einzudämmen. - **1949**: Gründung der NATO als militärisches Bündnis der westlichen Staaten. - **1955**: Gründung des Warschauer Pakts als Antwort der Sowjetunion auf die NATO. - **1961**: Bau der Berliner Mauer, die Ost- und Westberlin trennte und zum Symbol des Kalten Krieges wurde. - **1962**: Kubakrise, die die Welt an den Rand eines Atomkriegs brachte. 3. **Rüstungswettlauf**: Beide Seiten investierten massiv in militärische Aufrüstung, einschließlich Atomwaffen, was zu einem ständigen Spannungsfeld führte. 4. **Entspannung**: In den 1970er Jahren gab es Phasen der Entspannung, wie die SALT-Verträge zur Rüstungskontrolle. 5. **Ende des Konflikts**: Der Kalte Krieg endete mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der darauffolgenden Auflösung der Sowjetunion 1991. Dies führte zu einer Neuordnung der geopolitischen Landschaft und dem Ende des kommunistischen Einflusses in Osteuropa. Der Ost-West-Konflikt hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die internationale Politik, die Gesellschaften und die Wirtschaft in vielen Ländern und prägt bis heute viele geopolitische Beziehungen.