Was sind Generalstände?

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Die Generalstände (französisch: États généraux) waren eine Versammlung der drei Stände im vorrevolutionären Frankreich: der Klerus (Erster Stand), der Adel (Zweiter Stand) und das Bürgertum bzw. der Dritte Stand. Diese Versammlung wurde vom König einberufen, um wichtige politische und finanzielle Fragen zu beraten. Die Generalstände spielten eine entscheidende Rolle zu Beginn der Französischen Revolution, als sie 1789 zum ersten Mal seit 1614 wieder einberufen wurden.

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