Worum ging es im Dänischen Krieg?

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Der Begriff "Dänischer Krieg" kann sich auf mehrere historische Konflikte beziehen, aber am häufigsten wird damit der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 gemeint. Dieser Krieg wurde zwischen dem Königreich Dänemark und den beiden deutschen Staaten Preußen und Österreich ausgetragen. Der Hauptgrund für den Krieg war der Streit um die Herzogtümer Schleswig und Holstein. Diese Gebiete waren ethnisch und sprachlich gemischt, und es gab sowohl dänische als auch deutsche Bevölkerungsgruppen. Dänemark versuchte, Schleswig enger an sich zu binden, was auf Widerstand der deutschen Staaten stieß, die Holstein und Schleswig als Teil des Deutschen Bundes betrachteten. Der Krieg endete mit einem Sieg Preußens und Österreichs. Im Frieden von Wien 1864 musste Dänemark die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen und Österreich abtreten. Dies führte zu einer erheblichen territorialen und politischen Veränderung in der Region und war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur deutschen Einigung unter preußischer Führung.

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