Chlodwig I (regierte ca. 481–511) und Karl der Große (regierte 768–814) waren beide fränkische Herrscher, lebten aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Ihre Umgangssprache unt...
Karl der Große, auch bekannt als Karl I. oder Charlemagne, wurde um das Jahr 747 geboren und starb am 28. Januar 814. Er war König der Franken und später Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Karl war der Sohn von Pippin dem Jüngeren und Bertrada von Laon. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 768 übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Karlmann die Herrschaft über das Frankenreich. Nach dem Tod seines Bruders im Jahr 771 wurde Karl der alleinige Herrscher. Er erweiterte das Frankenreich erheblich durch militärische Eroberungen, darunter die Sachsenkriege, die die Christianisierung der Sachsen zum Ziel hatten. 800 wurde er von Papst Leo III. in Rom zum Kaiser gekrönt, was als Gründung des Heiligen Römischen Reiches gilt. Karl der Große war ein Förderer von Bildung und Kultur, was zur sogenannten Karolingischen Renaissance führte. Er reformierte die Verwaltung, das Rechtssystem und die Kirche. Sein Reich war geprägt von einer zentralisierten Verwaltung und einer einheitlichen Gesetzgebung. Nach seinem Tod wurde das Reich unter seinen Enkeln aufgeteilt, was zu einer Schwächung der zentralen Macht führte. Karl der Große gilt als eine der bedeutendsten Figuren des Mittelalters und hatte einen nachhaltigen Einfluss auf die europäische Geschichte.
Chlodwig I (regierte ca. 481–511) und Karl der Große (regierte 768–814) waren beide fränkische Herrscher, lebten aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Ihre Umgangssprache unt...
Die These, dass Karl der Große (Charlemagne) gar nicht existiert habe, ist eine sogenannte „Phantomzeit-Hypothese“. Diese wurde vor allem vom deutschen Publizisten Heribert Illig in...