John F. Kennedy bezog sich mit seiner berühmten Aussage „Ich bin ein Berliner“ am 26. Juni 1963 auf die Solidarität der Vereinigten Staaten mit den Bürgerinnen und Bürg... [mehr]
1927 herrschte in Berlin noch keine Massenarbeitslosigkeit. In den sogenannten „Goldenen Zwanzigern“ – also in den Jahren zwischen 1924 und 1929 – erlebte Deutschland, und damit auch Berlin, eine Phase wirtschaftlicher Stabilisierung und relativen Wohlstands nach der Hyperinflation von 1923. Die Arbeitslosenzahlen waren zwar nicht niedrig, aber von einer Massenarbeitslosigkeit, wie sie ab 1929/1930 mit der Weltwirtschaftskrise einsetzte, kann für das Jahr 1927 nicht gesprochen werden. Die Arbeitslosenquote lag 1927 in Deutschland bei etwa 8–10 %, was zwar eine gewisse strukturelle Arbeitslosigkeit bedeutete, aber noch nicht die dramatischen Ausmaße der frühen 1930er Jahre erreichte, als die Quote auf über 30 % stieg. In Berlin als industriellem Zentrum gab es zwar immer wieder wirtschaftliche Probleme und soziale Spannungen, aber die massive Arbeitslosigkeit, die das Stadtbild in den 1930er Jahren prägte, war 1927 noch nicht vorhanden.
John F. Kennedy bezog sich mit seiner berühmten Aussage „Ich bin ein Berliner“ am 26. Juni 1963 auf die Solidarität der Vereinigten Staaten mit den Bürgerinnen und Bürg... [mehr]
Peter Fechter war nicht der erste sogenannte Mauertote in Berlin. Er ist jedoch einer der bekanntesten, weil sein Tod am 17. August 1962 großes internationales Aufsehen erregte. Fechter wurde be... [mehr]
Die sowjetischen Verluste bei der Schlacht um Berlin im April/Mai 1945 waren sehr hoch. Nach offiziellen sowjetischen Angaben beliefen sich die Verluste der Roten Armee während der Berliner Opera... [mehr]