Die Veränderungen der Bilanzposten durch Geschäftsvorfälle können je nach Art des Vorfalls unterschiedlich sein. Hier sind einige Beispiele, wie sich verschiedene Bilanzposten verändern können: 1. **Aktiva**: - **Kasse**: Erhöhung bei Einnahmen (z.B. Verkauf von Waren), Verringerung bei Ausgaben (z.B. Zahlung von Rechnungen). - **Forderungen**: Erhöhung bei Verkäufen auf Kredit, Verringerung bei Zahlungseingängen. - **Vorräte**: Erhöhung bei Einkäufen von Waren, Verringerung bei Verkäufen. 2. **Passiva**: - **Verbindlichkeiten**: Erhöhung bei Einkäufen auf Kredit, Verringerung bei Zahlungen an Lieferanten. - **Eigenkapital**: Erhöhung durch Gewinne (z.B. Jahresüberschuss), Verringerung durch Verluste oder Ausschüttungen (z.B. Dividenden). 3. **Erfolgsrechnung**: - **Umsatz**: Erhöhung durch Verkäufe, was sich positiv auf das Eigenkapital auswirkt. - **Aufwendungen**: Erhöhung durch Kosten (z.B. Miete, Löhne), was das Eigenkapital verringert. Jeder Geschäftsvorfall hat also spezifische Auswirkungen auf die Bilanzposten, die in der doppelten Buchführung immer ausgeglichen werden müssen.