Was ist eine Kapitalrücklage?

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Die Kapitalrücklage (englisch: capital reserve) ist ein Bestandteil des Eigenkapitals eines Unternehmens, der aus bestimmten Kapitalzuführungen entsteht, die nicht aus dem operativen Geschäft stammen. Sie wird in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesen und umfasst in der Regel: 1. **Agio (Aufgeld)**: Der Betrag, der bei der Ausgabe von Aktien über den Nennwert hinaus erzielt wird. 2. **Zuschüsse von Gesellschaftern**: Einlagen, die von den Gesellschaftern zusätzlich zum gezeichneten Kapital geleistet werden. 3. **Andere Kapitalzuführungen**: Weitere Einlagen oder Zuschüsse, die nicht direkt aus dem operativen Geschäft stammen. Die Kapitalrücklage dient dazu, das Eigenkapital des Unternehmens zu stärken und kann in bestimmten Fällen zur Deckung von Verlusten oder zur Finanzierung von Investitionen verwendet werden.

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