Anlagevermögen und Umlaufvermögen sind zwei wichtige Kategorien in der Bilanz eines Unternehmens, die sich in ihrer Funktion und Dauerhaftigkeit unterscheiden. **Anlagevermögen** umfasst Vermögenswerte, die dem Unternehmen langfristig dienen. Dazu gehören beispielsweise: - Immobilien - Maschinen und Anlagen - Fahrzeuge - Patente und Lizenzen Diese Vermögenswerte sind in der Regel für einen Zeitraum von mehr als einem Jahr im Unternehmen und werden über die Zeit abgeschrieben. **Umlaufvermögen** hingegen umfasst Vermögenswerte, die kurzfristig im Unternehmen verbleiben und innerhalb eines Jahres in liquide Mittel umgewandelt werden können. Dazu zählen: - Vorräte (z.B. Rohstoffe, fertige Erzeugnisse) - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Zahlungsmittel und Bankguthaben Der Hauptunterschied liegt also in der Dauer der Nutzung: Anlagevermögen ist langfristig, während Umlaufvermögen kurzfristig ist.