Der Zinssatz, zu dem der Bund (also die Bundesrepublik Deutschland) sich Geld leihen kann, wird durch die Rendite von Bundesanleihen bestimmt. Diese Renditen schwanken täglich und hängen von... [mehr]
Um die Schuldenquote konstant zu halten, muss das Verhältnis der Staatsschulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) stabil bleiben. Dies kann durch die Beziehung zwischen dem realen Zinssatz (r) und der Wachstumsrate des realen BIPs (g) beschrieben werden. Die Schuldenquote bleibt konstant, wenn der reale Zinssatz gleich der Wachstumsrate des realen BIPs ist. Mathematisch ausgedrückt: \[ r = g \] Das bedeutet, wenn der reale Zinssatz, den der Staat auf seine Schulden zahlt, gleich der Wachstumsrate des realen BIPs ist, bleibt die Schuldenquote konstant. Beispiel: Wenn der reale Zinssatz 2% beträgt, müsste die Wachstumsrate des realen BIPs ebenfalls 2% betragen, um die Schuldenquote konstant zu halten.
Der Zinssatz, zu dem der Bund (also die Bundesrepublik Deutschland) sich Geld leihen kann, wird durch die Rendite von Bundesanleihen bestimmt. Diese Renditen schwanken täglich und hängen von... [mehr]