Muss ich bei steigendem Kurs meiner gekauften Kryptowährung mehr Margin bezahlen?

Antwort

Beim Handel mit Kryptowährungen auf Margin (also mit geliehenem Kapital) zahlst du in der Regel Zinsen oder Gebühren auf den geliehenen Betrag, nicht auf den Wert deiner Position. Die Margin ist der Sicherheitsbetrag, den du hinterlegen musst, um eine größere Position handeln zu können. Wenn der Kurs deiner erworbenen Kryptowährung steigt, ändert sich Folgendes: - **Dein Eigenkapital (Equity) steigt:** Der Wert deiner Position wächst, und damit auch dein Gewinn (unrealisierter Gewinn). - **Die erforderliche Margin kann sinken:** Da deine Position im Plus ist, steigt dein Sicherheitspuffer. Manche Plattformen erlauben es dir dann, einen Teil der Margin wieder abzuheben. - **Die Zinskosten bleiben gleich:** Du zahlst weiterhin Zinsen auf den geliehenen Betrag, nicht auf den gestiegenen Wert deiner Position. **Du musst also nicht mehr Margin einzahlen, nur weil der Kurs steigt.** Im Gegenteil: Das Risiko eines Margin Calls (Nachschusspflicht) sinkt, weil deine Position im Gewinn ist. Mehr Margin musst du nur nachschießen, wenn der Kurs fällt und dein Eigenkapital unter die erforderliche Mindestmargin rutscht. **Wichtig:** Die genauen Regeln können je nach Handelsplattform unterschiedlich sein. Informiere dich immer bei deinem Anbieter über die geltenden Margin- und Zinsbedingungen. Weitere Infos findest du z.B. bei [Binance](https://www.binance.com/de/support/faq/360033162192) oder [Bitfinex](https://www.bitfinex.com/legal/margin-trading).

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