Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen entstehen, wenn Unternehmen Rückstellungen, die sie in der Vergangenheit gebildet haben, nicht mehr benötigen und diese auflösen. Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die für zukünftige Verpflichtungen oder Risiken gebildet werden, deren Höhe und Fälligkeit zum Zeitpunkt der Bildung noch ungewiss sind. Wenn sich herausstellt, dass die erwarteten Verpflichtungen geringer sind als ursprünglich angenommen oder gar nicht eintreten, kann das Unternehmen die Rückstellung ganz oder teilweise auflösen. Der Betrag, der aufgelöst wird, wird dann als Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Dies führt zu einer Erhöhung des Jahresüberschusses und verbessert somit das Ergebnis des Unternehmens für den betreffenden Zeitraum. Es ist wichtig zu beachten, dass die Auflösung von Rückstellungen nicht als operativer Ertrag betrachtet wird, sondern als eine Anpassung, die die finanzielle Lage des Unternehmens widerspiegelt.